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Ausstellung

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Schlossmuseum Murnau (DE)

Auf’s Land! Landhausbilder von Kobell bis Richter

  1. März bis 26. Juni 2016

weitere Informationen unter Schlossmuseum Murnau (DE)

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2. Urkatastrophe – Fortsetzung 2

Das Schöne, das Wahre und das Gute oder dem Schicksal entgegen

Urkatastrophe Teil 1

Am 6.8.2012 kam morgens nur noch das verschwommene Sehen. Ich musste ins Unispital Zürich. Die Ärzte fanden nichts und schickten mich wieder nach Hause. Am Abend sah ich im rechten Auge nur noch ein kleines Fenster. Meine Frau telefonierte im Unispital alles durch, bis sie einen Arzt fand, der sagte sofort im USZ in den Notfall der Augenklinik. Es war 23.30 als wir ein Taxi bestellten und losfuhren. Dort angekommen erwar.tete uns eine Augenärztin und ihre Assistentin in einem kleinen Untersuchungszimmer. Der ganze Raum war in gespenstisches Licht getaucht. Der Untersuch brachte nur dass ich inzwischen auf dem rechten Auge völlig blind war. Ein stationärer Aufenthalt war unumgänglich. Es war inzwischen Mitternacht und das linke Auge sendete mir nur noch ein Teil der Aussenwelt. Ich geriet als Bildende Künstlerin in Panik. Meine Frau kriegte ein Notbett in einem von mir bezogenen Privatzimmer der Augenklinik im Unispital. Ich war dennoch von den Strapazen so erschöpft dass ich sofort einschlief. Am Morgen in aller Herrgottsfrühe weckte mich eine Krankenpflegerin um mir das Frühstück zu bringen während meine Frau sich die Augen ausweinte. Danach wartete der erste Untersuch auf mich. 

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2. Urkatastrophe – Das Unausweichliche naht

 

Teil 2
Urkatastrophe – das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf

Eine Krankenpflegerin führte mich vor ein Untersuchungszimmer, vor dem ich ein paar Minuten warten musste. Eine Assistenzärztin begrüsste mich und bat mich herein. Ich musste auf einem Stuhl Platz nehmen. Sie schob mir den Untersuchungsapparat vor die Augen und ich musste hindurch sehen auf einen bestimmten Punkt. Das konnte ich damals noch. Nichts ahnend wie es zwei Tage später sein würde. Die Augenärztin stellte eine sehr starke Sehnerv-Entzündung fest. Sieh verordnete mir Medikamente und Infusion. ich bekam auch eine Spritze mit Blutverdünner, da ich im Spital untätig und vor allem warten und dem zufolge viel im Bett liegen musste. Nachmittags kam Verena, meine Frau, vorbei. Sie machte sich grosse Sorgen und wir beide hatten grosse Angst. Ist doch Neben Händen das Sehen existenziell wichtig. Wir gingen nach draussen auf den grossen Platz vor dem Unispital Nord I – II. Es war schönes sonniges Wetter und sehr heiss. Wir konnten uns nicht ablenken ausser Zigaretten zu rauchen und sich einen Kaffee aus dem Automaten holen im Trakt des Nord II. In diesem Teil des Unispitals war die Augenklinik, die mich immer auf meinem iPhone anriefen, wenn ein weiterer Untersuch stattfand. Dann musste ich mit dem Aufzug fünf Stockwerke hoch fahren und mich beim Pflegepersonal melden. Später am Abend war mein Blickfeld viel mehr eingeschränkt als noch mittags. Ich kriegte Panik und mich plagte Unruhe. Es war für mich vom einen Moment auf den anderen ein Heraus-Gerissen-Sein aus meinem bisherigen Leben. Der Boden unter meinen Füssen gab nach und begann weg zu driften. Die Welt um mich war verrückt und die Aussenwelt wurde verdrängt durch einen undefinierbaren Innenraum, der mit Wasser gefüllt war und der Wasserpegel immer höher stieg und ich zu ertrinken drohte und keine Öffnung mehr als Ausweg für eine Rettung vorhanden war. Das Vakuum holte mich erneut ein als ich früh am Morgen aufwachte. Es war nichts mehr wie es einmal war. Die Panikattacken wurden schlimmer.

 

 

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Unterwegs

fahrenfahrenfahren 2014

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Ausstellung Skulpturengarten Villa Engi

Ausstellung im öffentlichen Raum

Skulpturengarten Villa Engi | Die kleinen Gesten | Engi (GL)

Vernissage 15. Juni 2014 | 17 Uhr

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